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Meldungen

Presseerklärung Rücktritt

FDP zeigt sich erleichtert über Rücktritt von Thomas Kemmerich.

Noch während die örtlichen Mandatsträger und Unterstützer der FDP im Landkreis nach Worten rangen, kam die erlösende Nachricht vom Rücktritt Thomas Kammerichs vom Amt des Ministerpräsidenten in Thüringen.

Die Vernunft und die Wahrung der liberalen Identität haben damit über Einzelinteressen in der Thüringer FDP obsiegt.

Liberale Werte wie Weltoffenheit, Toleranz, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung stehen im fundamentalen Gegensatz zu dem was Herr Höcke und die AFD an Positionen vertreten.

Auch für die Mitglieder der FDP in Aichach Friedberg war daher der Gedanke an eine Regierung unter liberale Beteiligung, die nur mit Zustimmung der rechtspopulistischen AfD hätte reagieren können, schwer zu ertragen. Wie in anderen Kreis – und Landesverbänden wurde daher von vielen Mitgliedern im Wittelsbacher Land auf FDP Vertreter in Land und Bund eingewirkt, um so schnell wie möglich eine Lösung der verfahrenen Situation herbeizuführen. Dies ist nun gelungen.

Wie die Situation nach dem Rücktritt Kemmerichs in Thüringen gelöst werden soll, ist nun Aufgabe aller demokratischen Parteien.

Conny Böhm, Bürgermeisterkandidatin der FDP in Friedberg erklärte: „ Auch ich bin erleichtert, mache mir aber keine Illusionen dass uns dieser Vorgang in den nächsten Wochen noch nachhängen wird“. Karlheinz Falle, der Kreisvorsitzende der FDP im Wittelsbacher Land, machte deutlich, dass die schnelle Entscheidung auch deshalb so wichtig war um zu verhindern, dass das in den letzten Jahren aufgebaute Vertrauen vieler Wähler in die FDP nicht leichtsinnig verspielt wird. Seiner Meinung nach sollten alle Liberalen grundsätzlich die Losung von Christian Lindner „ Bescheidenheit und Kompetenz“ beherzigen, ihr folgen und danach handeln.

FDP Aichach-Friedberg

c/o Karlheinz Faller
Ziegelweg 3

Plakatierung Im Kommunalwahlkampf

Wir haben auch vor diesem Wahlkampf lange über die Notwendigkeit und die Art und Weise einer Plakatierung diskutiert. Unsere Versuche die Plakatierung zu begrenzen, unter anderem durch einen Antrag im Friedberger Stadtrat bei vorhergehenden Wahlen, sind leider auch an anderen politischen Parteien gescheitert. Eingehende Studien zeigen, dass Parteien, die auf eine Plakatierung verzichten, verlieren und populistische und extremistische Parteien gewinnen. Auch haben wir als Partei eine gewisse Informationspflicht.
Daher haben wir uns aus folgenden Gründen bewusst für eine Plakatierung mit Holkammerplakate entschieden:

Wir lassen alle unsere Plakate auf Greyback-Ökoprint*, ein Material, das sich durch seinen besonders hohen Recyclinganteil auszeichnet, drucken. Die neuen Plakate bestehen also zu einem großen Teil aus bereits recycelten alten Plakaten.

Das Trägermaterial Polypropylen kann unendlich recycelt und wiederverwertet werden.

Unsere Kunststoffplakate sind lange haltbar, extrem wetterfest und besonders stabil. Nur dadurch lassen sich unsere Plakate im Anschluss an die Wahl rückstandlos wieder einsammeln.

Das Material ist transluscent, was ein durchscheinen der Sonne verhindert. Die Plakate bleichen nicht aus und blättern nicht ab, Unsere Plakate können seitlich nicht aufbrechen. Auch nach vielen Monaten im Außenbereich sehen die Plakate noch sauber und gepflegt aus.

Die einfache Handhabung und das geringe Gewicht der Holkammer Plakate erlaubt uns eine effektive und Ressourcen schonende Plakatierung. Die Langlebigkeit der Plakate ermöglicht es das alle Plakate wieder Rückstandlos entfernt und vollständig dem Wertstoffkreislauf zu geführt werden können.

Natürlich sind wir auch offen für neue Lösungen. Der Ortsverband Aichach hat zum ersten mal Allwetter Plakate verwenden. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen und werden diese natürlich im nächsten Wahlkampf berücksichtigen.

Pressemitteilung

Cornelia Böhm ist die alte und neue Bürgermeisterkandidatin der FDP Friedberg. 2014 erreichte sie aus dem Stand 2,3 % der Stimmen, diesmal sieht sie ihre Chancen deutlich höher.
„Ich habe die letzten 5,5 Jahre als Stadträtin einen echt guten Job gemacht“, resümiert die 45 jährige amtierende Stadträtin. Neben Familie und Beruf liegt ihr ihre Heimatstadt Friedberg und deren Bürgerinnen und Bürger am Herzen. „Ich will für Friedberg das Beste und dafür gebe ich mein Bestes. Ich durfte die letzten Jahre viel lernen und konnte dabei von Anfang an viele Ideen in die Gremien einbringen, die dann auch umgesetzt wurden.“ Böhm ist als Einzelkämpferin für die FDP mit den Parteifreien Bürgern und dem Vertreter der ÖDP eine Fraktionsgemeinschaft eingegangen, die ihr auch heute noch wichtig ist. „Ähnlich wie in meinem Ortsverband bilden wir einen guten Durchschnitt der Bevölkerung Friedbergs ab. Wir repräsentieren viele Lebensphasen und kommen aus unterschiedlichen Berufen, haben Familie und zahlreiche Interessen und v.a Stärken.“ so Böhm auf die Frage, was denn diese gemeinsame Arbeit so wertvoll macht.
Einstimmig wurde Cornelia Böhm auf der Nominierungsversammlung wieder gewählt, ihre Begeisterung für die Aufgabe der Bürgermeisterin von Friedberg war ihr mehr als deutlich anzusehen. Mit dieser Leidenschaft für praxis- und v.a menschenorientierte Sachpolitik fernab von parteipolitischem Geschacher hält sie auch ihre Mitstreiter/innen immer bei der Stange. So waren bei der anschließenden Listenaufstellung für die Stadtratswahl im März 2020 16 motivierte Friedberger/innen ebenfalls fast einstimmig gewählt. Auch drei parteilose Unterstützerinnen konnte Böhm ab diesem Abend begrüßen. Die Liste der FDP Friedberg sieht wie folgt aus:
1. Cornelia Böhm, 45 Jahre, Bankkauffrau, Stadträtin, Bürgermeisterkandidatin
2. Thomas Quante, 43Jahre, kaufmännischer Sachbearbeiter bei Fa. Segmüller
3. Dominik Seger, 24 Jahre, Student der sozialen Arbeit
4. Patricia Frank-Pröbstl, 57 Jahre, Psychotherapeutin
5. Uschi Schnelzer, 62 Jahre, Hauswirtschafterin, parteifrei
6. Joachim Pehlke, 61 Jahre, Produktmanager
7. Helmuth Reitmayer, 57 Jahre, Geschäftsführer
8. Thomas Losinger, 34 Jahre,. Data Analyst
9. Stefen Minder, 52 Jahre, Kraftverkehrsmeister
10. Brigitte Reyinger, 54 Jahre, Bankkauffrau, parteifrei
11. Dr. Viktor Muser, 62 Jahre, Geschäftsführer
12. Reiner Eichler, 79 Jahre, Rentner
13. Silvia Endres, 43 Jahre,. Pflegedienstleiterin, parteifrei
14. Prof. Dr. Manfred Uhl, 52 Jahre, Professor für Marketing und Kommunikation Hochschule Augsburg
15. Dominic Schmid, 24 Jahre, Student Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
16. Dr. Wolfgang Bockhold, 76 Jahre, Pensionist

„Wir sind bereit Friedberg zu beflügeln, wir haben konkrete Ideen zur Innenstadtentwicklung und für die Ortsteile, zur Wirtschaftsförderung und zur Klimafrage. Wir sehen die Vielfalt Friedbergs als Aufgabe aber v.a. als Chance. Wir können nur miteinander, wir haben den Mut dazu und wir haben ein Ziel.“, so das Fazit Böhms an diesem Abend.

Nach der Wahl ist vor der Wahl ist mitten drin

Geschafft. Für ein paar Monate dürfen Fußgänger wie Radfahrer und auch die Autofahrer wieder die Natur bewundern, dürfen ihren eigenen Gedanken nachgehen oder sich einfach nur auf den Verkehr konzentrieren.
Keiner, der einen beim Einkaufen im Weg steht und meint, auch noch den letzten Luftballon ans Kind bringen zu müssen, kein halb abgerissenes Plakat, das den Blick in die endlich ergrünte Natur trübt. Und doch wissen wir alle, dass es in wenigen Wochen vorbei ist mit der Idylle. Es werden wieder zig Parteien und Gruppierungen werben, ihre Kandidaten mit Superlativen an die Bäume hängen, die Postwurfsendungen haben Hochkonjunktur und wozu das das alles??? Sind wir hier in unserem Friedberg nicht alle mündig, uns ein Bild zu machen von den Menschen, die uns und unsere Wünsche in den nächsten Jahren in Friedberg eine Stimme geben? Menschen, die sich dafür einsetzen, dass unser aller Leben in unserem Friedberg so schön bleibt wie es ist?
Ich glaube nicht, dass es eine Partei gibt, eine Gruppierung gibt, die DIE Lösung für unsere Sorgen und Ideen hat. Ich glaube nicht, dass es in irgendeinem Parteiprogramm manifestiert ist, was Friedberg lebenswert erhält. Ich glaube an die Kraft der Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihre Stadt einsetzen und engagieren, die Freizeit und Kraft investieren, die sich Gedanken machen und die offen sind für Diskussionen und Lösungen, die allen entgegen kommen - jetzt und v.a. künftig.
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Friedberg, in unserer Fraktionsgemeinschaft haben wir bewiesen, dass grundsätzlich unterschiedliche Parteiprogramme einer praxisorientierten und nachhaltigen Stadtpolitik nicht im Wege stehen sondern mit den Menschen, die dafür einstehen, funktionieren!
Wir alle werden 2020 wieder antreten und uns um ein Mandat im Stadtrat bewerben. Auch andere Parteien werden wieder bewährte und neue interessante neue Persönlichkeiten vorweisen. Sie werden uns wie bisher auf den gewohnten Listen wiederfinden. Wir wollen weiter mitarbeiten. Dazu brauchen wir aber auch Mitstreiter, die sich für eine Liste entscheiden und aufstellen lassen, Mitstreiter, die sich trauen, ihre Ideen laut werden zu lassen. Mitstreiter, die sich für ihre Stadt engagieren. Machen Sie mit im zukünftigen Stadtrat von Friedberg und nehmen Sie Kontakt mit einer demokratischen Partei oder einer Wählergemeinschaft auf. Sie sind sicher willkommen.
Fraktion Parteifreie Bürger, FDP, ÖDP: Cornelia Böhm , Stadträtin FDP, Wolfgang Rockelmann Parteifreie Bürger, Fraktionsvorsitzender, Hubert Nießner, Stadtrat ÖDP

Pressebericht über die (turnusmäßige) Neuwahl des Vorstandes des Ortsverbandes der FDP in Friedberg am 02.05.2019

Die FDP Friedberg hat ihren Vorstand turnusmäßig neu gewählt. Bestätigt wurde einstimmig die Vorsitzende und Stadträtin Cornelia Böhm (Friedberg Mitte), Stellvertreter wurden Thomas Quante (Friedberg Süd) und Joachim Pehlke (Friedberg West), als Schatzmeister verlängerte Stefan Minder (Wulfertshausen) und als Schriftführer wurde Dominik Seger (Friedberg Rothenberg) gewählt. Beisitzer sind Helmuth Reithmayer (Haberskirch), Patricia Frank-Pröbstl (Haberskirch) und Prof. Dr. Manfred Uhl (Friedberg West).
Wie auf dem Foto nicht zu übersehen, ist die Stimmung in der Friedberger Gruppierung bestens. Das liegt natürlich auch an dem Wiedereinzug in alle Parlamente in den letzten beiden Jahren. Aber vor allem liegt es am Zusammenhalt und am Engagement eines jeden Einzelnen, ohne den es in so einer vergleichsweisen kleinen Gruppierung nicht ginge. Es steht schlicht und ergreifend der Mensch im Mittelpunkt, die Interessen aller Mitglieder liegen klar bei einer praxisorientierten, sachlich fundierten Kommunalpolitik. Die Stadträtin und wiedergewählte Vorsitzende Cornelia Böhm bedankte sich bei allen, die ehrenamtlich ihre oft rare Freizeit für die gemeinsamen Ideen für Friedberg einsetzen. In zahlreichen Sitzungen und Veranstaltungen – natürlich geprägt durch die Wahlkämpfe der letzten beiden Jahre - wurden gute Ideen entwickelt und in die unterschiedlichen Gremien eingebracht.
Geehrt wurden an diesem Abend auch die beiden „Urgesteine“ der Friedberger Liberalen: Karlheinz Faller für 45 Jahre, Reiner Eichler für sogar 47 Jahre Mitgleidschaft bei der FDP als wertvolle und wichtige Stützen der Gemeinschaft.
Noch mitten im Europawahlkampf „ Ohne Europa werden wir alle verlieren“ , so Böhm in ihrem Resümee, steht natürlich auch der Blick nach vorne an, der Blick auf die Kommunalwahlen 2020.
Antreten wird die FDP mit einer eigenen Liste, die auch aus Nichtparteimitgliedern bestehen darf. Die Nominierungsveranstaltung dazu wird erst nach den Sommerferien stattfinden, denn dann herrscht wohl auch Klarheit über die neue Zusammensetzung des Stadtrates für die nächsten 6 Jahre. Erklärtes Ziel ist es, mit mindestens 3 Kandidaten in den Rat einzuziehen. Für eine Fraktionsbildung sind die Liberalen nicht zuletzt aufgrund der positiven Erfahrung der aktuellen Fraktionsgemeinschaft nach wie vor offen.

Cornelia Böhm